Strahlender Sonnenschein begleitete 41 größtenteils bereits pensionierte „Engerl“ am 5. Juli zunächst ins Weitental zum Sonnenuhrmacher Jindra, zur NÖ-Landesausstellung nach Pöggstall und zum Heurigen Höllmüller „Kalkofen“ in Pöggstall.

Dieser – wie immer von KommR Waltraud Kolesa bestens organisierte – Sommerausflug begann zwar ein wenig holprig, weil ein Teilnehmerpaar nicht rechtzeitig beim Bus erschienen war und es in weiterer Folge trotz zweimaliger Versuche nicht möglich war, sie „by the way“ aufzunehmen, doch davon ließen wir uns natürlich nicht den Tag verderben. Auch wenn die Führung bei den Sonnenuhren dann etwas kürzer als geplant ausfiel, war sie dennoch interessant und vor allem auch amüsant, da Johann Jindra, der den Betrieb bereits in 5. Generation führt (Johann VI ist ebenfalls schon in der Firma tätig!) sehr amüsant über die Entstehung, die Geschichte und das Her- bzw. Aufstellen von Sonnenuhren aber auch – zumindest aus heutiger Sicht – über die Bürokratie zu erzählen wusste. Es ist also auch in Niederösterreich nicht ganz so leicht, an Förderungen zu kommen!

In Pöggstall entbrannten dann gleich intensive Diskussionen bei der NÖ-Landesausstellung mit dem Titel „Alles was Recht ist“. Wir erhielten einen Einblick in die Geschichte der Rechtsprechung, die natürlich im Mittelalter noch stark von Folter und Hinrichtungen geprägt war bis zur heutigen Zeit, in der „die Würde des Menschen unantastbar“ ist. Menschlich ein wenn auch nicht immer einfach zu definierender Meilenstein; juristisch allerdings nicht ganz unproblematisch, weil Opfer hier auch rasch zu Tätern werden können.

Ausklingen ließen wir den interessanten und schönen Tag dann im Restaurant „Kalkofen“ der Familie Höllmüller, wo wir auf der beschatteten Terrasse die schöne Aussicht und ausgezeichnete Speisen genossen, bis wir gegen 21 Uhr wieder sicher am Rathausplatz ankamen.

 

Fotos: Erwin Graf und Renate Hofer