Weiterbildungsausflug Oberflächentechniker 2017

Firmenbesuche der Oberflächentechniker

Österreichische Ingenieurskunst auf höchster Ebene – im wahrsten Sinne des Wortes – zeigte uns die Firma Diamond Aircraft beim Bau ihrer hervorragenden Kleinflugzeuge. Lange Tradition, hohe Werte und viel Sicherheit vermittelte uns der Rundgang durch die Theresianische Militärakademie. Und natürlich mussten wir uns auch von den kulinarischen Genüssen österreichischer Spitzenköche überzeugen.

Ein Tag voller spannender Ereignisse erwartete die Teilnehmer beim Firmenausflug der Oberflächentechniker, wie schon gewohnt bei hervorragenden Wetterbedingungen, sieht man einmal von dem teils recht stürmischen Wind ab.
Zunächst fuhren wir mit dem Bus nach Wiener Neustadt zu Diamond Aircraft. Über 700 Mitarbeiter sind alleine am Standtort Wiener Neustadt beschäftigt, auf einem Gelände von der Größe einer Kleinstadt. 2017 wurde eine neue Fabrik in China eröffnet, der vierte große Standort des Unternehmens. Das Unternehmen ist Branchenführer bei der Sicherheit der Flugzeuge, bietet innovative Lösungen, revolutionierte die Motorkapazität im umgebauten Dieselmotor und konstruiert damit die effizientesten Flugzeuge.
Die Mitarbeiter sind mit Liebe und Engagement bei der Sache, das zeigt sich auch im Endprodukt jedes einzelnen vollkommen von Hand gefertigten Flugzeugs. Christian Dries, der das Unternehmen mit Leidenschaft zur Fliegerei und seinen besonderen Visionen leitet, hat sich dazu verpflichtet der Luftfahrtindustrie das bestmögliche Flugzeug seiner Klasse zu bieten. Außerdem werden Kunden rundum betreut: von der Planung über die Fertigung, bis hin zur Wartung, Reparatur und Schulung erhält der Kunde alles aus einer Hand!

Danach ging es zur „MilAk“. Die Militärakademie, die von Maria Theresia mit der Bitte an den ersten Kommandanten Feldmarschall Graf Daun „Mach’ er mir tüchtige Offiziere und rechtschaffene Männer darauß“ 1752 gegründet wurde, ist diesem Prinzip bis heute treu geblieben. Die Burg, die in der „neuen Stadt bei Wien“ – eben Wiener Neustadt im 12. Jhdt. zum Teil von Lösegeldern für Richard Löwenherz errichtet wurde, war ideal um die Offiziersanwärter unterzubringen. Seit damals wurde die Burg mehrmals mehr oder weniger zerstört, sei es durch die Türkenkriege, Erdbeben, Feuer oder die letzte völlige Zerstörung im 2. Weltkrieg. Heute erstrahlt sie im alten Glanz, nur wurden die vier Ecktürme bis auf einen nicht mehr wiedererrichtet. Bei der Burgführung erfuhren wir auch viele Details über die Militärakademie und besondere Jahrgänge, die Bedeutung der Jahrgangsabzeichen und vieles mehr. Obstlt. Lampersberger wusste diese Geschichten sehr amüsant zu erzählen.

Den kulinarischen Abschluss erlebte die Gruppe dann beim Landgasthof im Weingarten, dem Johanneshof in Tattendorf. Dort labten wir uns nach einer Besichtigung der automatisierten Abfüllanlage in einem modernen Weinverarbeitungsbetrieb und einer Verkostung des exzellenten Rotgipflers bei einem wunderbaren Buffet mit hervorragenden Gerichten.

Die relativ kurze Heimfahrt nützte Erwin Graf, um uns mit Gedichten und Geschichten zu unterhalten.

Alle waren sich einig, dass der neue Organisator, Ing. Mag. Martin Prägler, dankenswerter Weise ein sehr interessantes Programm zusammengestellt hat und er dem bisherigen Leiter der Ausflüge, KommR Rudolf Fasching – den alle herzlich grüßen ließen - gut nachfolgt.

Fotos und Text: (c) Renate Hofer